Das war unsere HERBSTferienpassaktionen

Für Kinder von 6 – 14 Jahren
Herbstferienprogramm der Kunsthalle Lingen
“Unsere Stadt ganz neu erleben“

Unser diesjähriges Ferienprogramm bezieht sich auf die aktuelle Ausstellung „Building
Worlds“ von der kanadischen Künstlerin Larissa Fassler. Die Ausstellung befasst sich mit den
Alltagsräume der modernen Stadt. Im Rahmen des Ferienprogramms der Kunsthalle wollen
wir uns mit Architektur und Städteplanung auseinandersetzen.
Dafür werden wir uns zu Beginn an jedem Aktionstag in der Kunsthalle umschauen und einige
die Kunstwerke genauer betrachten.

Ferienpassaktion Stadt Lingen (Ems)


Dienstag, den 15.10.2024 steht der Ferientag unter dem Motto „Blinde Kuh in der Stadt“.
Wir starten mit einem Spaziergang durch Lingen – mit verbundenen Augen. Was siehst du?
Was hörst und riechst du? Was fällt dir auf, was fehlt? Wir nehmen diese Eindrücke auf und
setzen diese gestalterisch um.
Am Mittwoch, den 16.10.2024 geht es mit einer „Schnitzeljagd durch Lingen“. Wir haben
ganz besondere Aufgaben für euch und blicken einmal anders auf Gebäude und Plätze und
was ihr damit verbindet. Könnte etwas anders aussehen? Was ist euch wichtig? Gemeinsam
setzt Ihr eure Ideen gestalterisch in einer „Karte der anderen Art“ um.

Ferienpassaktion Gemeinde Wietmarschen

Am Donnerstag, den 17.10.2024 steht der Ferientag steht ganz unter dem Motto „Räume
im Alltag“ – Stadtplanung in Kinderhand. Zu Beginn besuchen wir die Ausstellung und setzen
uns mit der Struktur von Städten wie Vancouver in Kanada oder auch Plätzen wie dem
Alexanderplatz in Berlin auseinander. Danach besuchen wir Gebäude und Plätze der Stadt
Lingen und schauen sie uns genauer an.


Die Tage enden mit einer Ausstellung euer selbst gestalteten Werke. Bevor ihr die
Kunstwerke mit nach Hause nehmt, könnt ihr euch eure Kunstwerke gegenseitig und gerne
auch den Eltern und Großeltern vorstellen.


Dienstag, 15. Oktober 2024, 13.00 Uhr – 16.00 Uhr / Stadt Lingen (Ems)
Mittwoch, 16. Oktober 2024, 13.00 Uhr – 16.00 Uhr / Stadt Lingen (Ems)
Anmeldungen für 1 Tag oder 2 Tage möglich

Anmeldungen für Kinder aus Lingen: www.ferienpass-lingen.de

Freitag, 17. Oktober 2024, 13.00 Uhr – 16.00 Uhr / Gemeinde Wietmarschen

Anmeldungen für Kinder aus Wietmarschen: www.wietmarschen.feripro.de

Hinweis:
Für Rollstuhlfahrer*innen geeignet!
Bitte tragt einfache Malkleidung, da wir keine Haftung für Flecken o. ä. Schäden an
Kleidungsstücken übernehmen. Habt bitte dem Wetter entsprechende Kleidung für unsere
Spaziergänge an.

Wir danken für die großzügige Unterstützung:

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

VGH Stiftung

Stadt Lingen (Ems)

Landkreis Emsland

Stiftung Heinrich Kampmann

KUNST VON HIER 10. Februar bis 17. März 2024

Die Gruppenausstellung mit dem Titel „KUNST VON HIER“ bietet einen repräsentativen Überblick über die künstlerische Produktion einer Region. Präsentiert werden Kunstwerke, die von Mitgliedern des Kunstvereins Lingen e.V. gefertigt wurden, die künstlerisch arbeiten. Viele von ihnen leben in Lingen (Ems), aber auch Künstler*innen aus den umliegenden Städten oder Gemeinden nehmen teil. Zu sehen ist Malerei, Skulptur, Zeichnung, Fotografie, Objekt, Collage, Assemblage und Installation. Einhergehend mit Aspekten, die spezifisch die Region Emsland und Grafschaft Bentheim betreffen, reflektieren die künstlerischen Werke unter anderem aktuelle Themen wie zum Beispiel Ökologie, Krieg oder Digitalisierung auf unterschiedliche Weise.

https://emstv.de/videobeitrag/kunst-von-hier-in-lingen/

Cudelice Brazelton IV – Mortal Surface – Lingener Kunstpreis 2024

Cudelice Brazelton IV

Mortal Surface

Lingener Kunstpreis 2024

22. Juni bis 25. August 2024

Eröffnung und Preisverleihung am Freitag, 21. Juni 2024 um 19 Uhr

Der etablierte und renommierte Lingener Kunstpreis wird bereits zum 26. Mal verliehen. Seit 1983 ist er ausschließlich Künstler:innen gewidmet, die im Medium der Malerei arbeiten; zu den bisherigen Preisträgern gehören Éder Oliveira (2016), Georgia Gardner Gray (2018) und Helen Feifel (2020). Robel Temesgen erhielt ihn im Jahr 2022. Zwölf Persönlichkeiten aus der Kunstwelt, darunter der Gewinner des Lingener Kunstpreises 2022, Künstler:innen, Kunstkritiker:innen, Museumsdirektor:innen und Kurator:innen, wurden gebeten, jeweils zwei Vorschläge einzureichen. Die Jury, bestehend aus den Mitgliedern des Freundeskreises des Lingener Kunstpreises Christa Ertz, Marita Kamp und Michael Adams sowie Anna Jehle (Co-Direktorin, Kunsthalle Osnabrück), Roland Nachtigäller (Geschäftsführer, Museum Insel Hombroich) und Meike Behm (Direktorin, Kunsthalle Lingen), kam zu dem Ergebnis, dass der Preis in diesem Jahr an den Künstler Cudelice Brazelton IV verliehen werden soll. Als Gast nahm die Sprecherin des Freundeskreises des Lingener Kunstpreis Anne Höltermann teil und die Stadt Lingen (Ems) wurde umgehend informiert.

Die Auszeichnung ist mit einer Ausstellung in der Kunsthalle Lingen verbunden, die am Freitag, den 21. Juni 2023 um 19 Uhr eröffnet wird, sowie mit der Veröffentlichung eines Katalogs.

In seiner künstlerischen Arbeit kombiniert Cudelice Brazelton IV Materialien wie Stoff, Leder, Acryl oder im öffentlichen Raum vorgefundene handwerkliche Elemente, Metall oder Karton zu dreidimensionalen Werken, die das Medium der Malerei im klassischen Sinne in den Raum erweitern und „Bilder“ nicht nur visuell, sondern auch haptisch erfahrbar machen. Inspirationsquellen sind Erfahrungen und Beobachtungen des Lebens im urbanen Raum, aber auch Orte wie Fabriken, Straßen und Ateliers. Durch den Einsatz von Techniken wie Collage und Assemblage entstehen Überschneidungen, Verweise auf unterschiedliche Kontexte und Gegebenheiten mit jeweils eigenen Codes und Verhaltensweisen; sie kommen zusammen und stehen wertfrei nebeneinander. Was die Präsentation im Ausstellungsraum betrifft, so arbeitet Cudelice Brazelton IV oft ortsspezifisch, indem er beispielsweise Skulpturen oder Installationen speziell für die Decke oder sogar für die Wand entwirft.

Die Ausstellung in der Kunsthalle Lingen präsentiert neben Werken von Cudelice Brazelton IV aus jüngster Zeit neu entstandene zwei- und dreidimensionale Arbeiten, von denen eine direkt auf die bestehende Umgebung der Kunsthalle als Teil der Halle IV des ehemaligen Eisenbahnausbesserungswerks reagiert.

Cudelice Brazelton IV wurde 1991 in Dallas geboren und lebt in Frankfurt am Main, wo er 2021 sein Studium der Bildenden Kunst an der Hochschule für Bildende Künste (Städelschule) abschloss. Im Jahr 2016 studierte er an der Skowhegan School of Painting and Sculpture in Madison. Seine Arbeiten wurden in Einzelausstellungen wie Cell Project Space in London, Galerie Barbara Weiss in Berlin und Wschód Gallery in Warschau präsentiert und er nahm an Gruppenausstellungen im Kunstverein Freiburg, Swiss Institute in New York, dem Hessel Museum of Art in New York und Kristina Kite Gallery in Los Angeles teil. Im Jahr 2023 erhielt er das Karl Schmitt-Rotluff-Stipendium in Düsseldorf. Cudelice Brazelton IV unterrichtet als Dozent bei De Ateliers in Amsterdam.

Christian Odzuck „Casa Senza Noma“ 23. September bis 22. Dezember 2023

Unter dem Titel „Casa Senza Noma“ entsteht für die Kunsthalle Lingen eine raumgreifende
Installation. Ausgehend von einer radikalen Erweiterung des Skulpturbegriff s in Richtung
architektonischer und städtebaulicher Dimensionen referiert das Kunstwerk auf die Konzeption von
Constants New Babylon und den Mythos der hängenden Gärten. Diese Gärten waren laut Berichten
griechischer Autor:innen eine aufwändige Gartenanlage in Babylon am Euphrat, heute Irak. Sie
zählen zu den 7 Weltwundern der Antike, jedoch gibt es keine genaue Beschreibung ihrer Gestalt,
sondern nur künstlerische Interpretationen des Textes. Diese zum Mythos gewordenen Gärten greift
der Künstler Christian Odzuck auf und übersetzt sie in ein utopisches Bild einer städtebaulichen
Zukunft. Das Kunstwerk refl ektiert die Idee schwebender Bauten und Natur, eine tief in unserer
Kultur verwurzelte Idee der Beherrschung der Natur durch den Menschen und die Darstellung von
Macht in der gebauten Umwelt. Aus einer modular aufgebauten Struktur und natürlichem Bewuchs
entsteht eine scheinbar geschlossene Erzählung. In Folge des Klimawandels verändert sich unser
Leben in den bebauten Regionen der Erde; der Umgang mit Ressourcen ist zentrales Thema. Welche
Perspektiven kann die Kunst dabei geben? Wie wollen wir leben? Wie sieht die Stadt der Zukunft
aus?
Christian Odzuck, geboren 1978 in Halle an der Saale, lebt und arbeitet in Düsseldorf. Seine Werke
wurden unter anderem in Einzelausstellungen im Skulpturenmuseum Marl (2022), im öff entlichen
Raum in Wien (2021), im Bahnhof Dammtor in Hamburg (2021) und in der S2 Sommergallery in
Tel Aviv (2018) präsentiert und er nahm an Gruppenausstellunten teil wie beispielsweise im Museum
van Bommel van Dam (NL) (2022), im Martin Gropius Bau, Berlin (2019) und bei Skulptur Projekte
Münster (2017).

 

40 Jahre Kunstverein Lingen – 40 Jahre – 40 Künstler:innen 3. Juni – 20. August 2023

Nel Aerts, Isabel Albrecht, Bettina von Arnim, Liz Bachhuber, Heike Kati Barath, Jagoda Bednarsky, Abigail O’Brien, Johannes Brus, Edward Dwurnik, Ulrich Erben, Rolf Escher, Karl Otto Götz, Rochelle Goldberg, Flaka Haliti, Diango Hernández, Judith Hopf, Leiko Ikemura, Hans-Georg Inhestern, Ian Kiaer, Harry Kramer, David Jablonowski, Wolfgang Koethe, Peter Könitz, Anastasia Khoroshilova, Ina Lindemann, Rune Mields, Sarah Pelikan, Michael Pfrommer, Marjetica Potrč, Mel Ramos, Patrick Raynaud, Matthew Ronay, Silke Schatz, Tomas Schmit, Lisa Seebach, Heidi Specker, Daniel Spoerri, Peter Thol, Suse Weber, Alexander Wolff

Der Kunstverein Lingen wurde am 02. Juni 1983 durch Lingener Bürger:innen gegründet. Er ist bis heute Träger der Kunstschule Lingen am Universitätsplatz und der Kunsthalle Lingen. Die ersten Ausstellungen fanden von 1983 bis 1996 im Foyer des Theaters an der Wilhelmshöhe statt. 1997 konnte die Kunsthalle Lingen eröffnet werden und sie ist bis heute der Ort für Vermittlung von Kunst der Gegenwart von regional, national und international bekannten Künstler:innen. Von 1983 bis 2008 verantwortete Heiner Schepers das Ausstellungsprogramm, seit 2009 Meike Behm. Aus Anlass des 40-jährigen Jubiläums des Kunstvereins  präsentieren beide gemeinsam die Gruppenausstellung „40 Jahre – 40 Künstler:innen“. Sie wählten jeweils 20 Künstler:innen aus, denen seinerzeit eine Einzelausstellung im Foyer des Theaters an der Wilhelmshöhe oder in der Kunsthalle Lingen ausgerichtet wurden, die aber nicht Träger:innen des Lingener Kunstpreises waren.

„40 Jahre – 40 Künstler“
„40 Jahre – 40 Künstler“
„40 Jahre – 40 Künstler“

Alle Farben fixieren chromosomale Glieder, 11. März – 7. Mai 2023

Gruppenausstellung mit Werken der Künstler*innen Diana Barbosa Gil, Stano Filko,

Ryan Gander, Ana Jotta, Matt Mullican, Johanna Odersky, Tillmann Terbuyken 

Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 10. März 2023 um 19 Uhr

Den Auftakt des Ausstellungsprogramms 2023 der Kunsthalle Lingen bildet eine multigenerationale Gruppenausstellung mit dem poetischen Titel Alle Farben fixieren chromosomale Glieder. Er basiert auf einem Vers des Gedichts Colors without Objects (1965) der US-amerikanischen Dichterin und Autorin May Swenson, welches das Spiel der farblichen Nachbilder schildert, die sich beim Verschließen der Augen für einen kurzen Moment auf der Netzhaut abbilden. 

Formal und inhaltlich stehen Farben, als strukturgebende Elemente für Kosmologien und Prozesse der künstlerischen Welterzeugung im Mittelpunkt. Ausgehend von den Werken zweier Künstler, die sich bereits ab den 1970-er Jahren unter Zuhilfenahme von Farbe mit der künstlerischen Systematisierung ihrer Weltsicht beschäftigten – Stano Filko (1938-2015 Bratislava) und Matt Mullican (*1951 Santa Monica) – haben die Kuratorinnen Meike Behm und Pia-Marie Remmers weitere Künstler*innen eingeladen, die das Phänomen der Farbsymbolik in ihren Werken auf unterschiedliche Art und Weise beleuchten: Diana Barbosa Gil, Ryan Gander, Ana Jotta, Johanna Odersky und Tillmann Terbuyken.

Sowohl Matt Mullican als auch Stano Filko haben im Verlauf ihres künstlerischen Schaffens allumfassende Systeme entwickelt, mit Hilfe derer sie die gegenständlichen ebenso wie die psychologischen Komponenten der wahrnehmbaren Welt in farblich voneinander getrennte Bereiche einteilen. Diese Praxis des „mappings“, deren vielseitige Anknüpfungspunkte aus der Astronomie, den Religions- und Naturwissenschaften, der Psychologie und der Philosophie stammen, beschäftigt indirekt auch die anderen Künstler*innen in der Ausstellung. Diese rücken Fragen zum Begriff der Autor*innenschaft, modernistischer Ideologien und postmodernistischer Mythologien sowie kultureller Aneignung, Esoterik und nicht zuletzt der wechselseitigen Beziehungen von Farbe, Form und Material in den Mittelpunkt ihrer Beschäftigungen. Die Ausstellung untersucht, wie sich Künstler*innen aus unterschiedlichen Ländern und Generationen mit der Rolle von Farbe innerhalb künstlerischer und gesellschaftlicher Ordnungssysteme auseinandersetzen, diese entwickeln oder reflektieren. 

Besucherinformation PDF

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

Die Ausstellung und der Katalog werden großzügig durch den Kunstfonds Bonn und NEUSTART KULTUR, durch das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur, den Landkreis Emsland, die Stadt Lingen (Ems) und die Kulturstiftung Heinrich Kampmann unterstützt.

Kunsthalle Lingen stellt sich vor! Freitag 25.04.2025

für Neubürger:innen der Stadt Lingen (Ems) von 17 bis 19 Uhrin Kooperation mit dem Willkommensbüro Lingen

Erst wird durch die Ausstellung von Elke Greis „Gestern Heute Morgen“ geführt, anschließend können die Teilnehmer:innen selbst künstlerisch tätig werden.

Kostenlos, Anmeldung bitte beim Willkommensbüro der Stadt Lingen (Ems)

Robel Temesgen – Faces of Stories 03. Dezember 2022 – 26. Februar 2023

Robel Temesgen – Faces of Stories 

Lingener Kunstpreis 2022

03. Dezember 2022 bis 26. Februar 2023

Bereits zum 25. Mal wird der etablierte und renommierte Lingener Kunstpreis vergeben. Seit 1983 widmet er sich ausschließlich Künstler*innen, die im Medium Malerei arbeiten, bisherige Preisträger*innen waren u.a. Antje Majewski (1998), Marieta Chirulescu (2014), Éder Oliveira (2016) und Georgia Gardner Gray (2018), 2020 erhielt ihn Helen Feifel. Es wurden zwölf Direktor*innen von Museen aus Deutschland und Österreich um jeweils zwei Vorschläge gebeten. Die Jury, bestehend aus den Mitgliedern des Freundeskreises des Lingener Kunstpreises Sigrid Hohoff, Marita Kamp und Richard Lange, sowie Stefanie Kleefeld  (Direktorin, Kunstverein Bremerhaven), Sebastian Stein (Leiter, Kunstverein Langenhagen), Meike Behm (Direktorin, Kunsthalle Lingen) und Monika Schwegmann (Kulturdezernentin Stadt Lingen (Ems) als beratendem Mitglied) ist zu dem Ergebnis gekommen, den Preis in diesem Jahr an den aus Äthiopien stammenden Künstler Robel Temesgen zu verleihen.  

Robel Temesgen wurde dort 1987 geboren und ist derzeit Doktorand für künstlerische Praxis an der Oslo National Academy of the Arts. Er erhielt 2015 einen MFA von der Tromsø Academy of Contemporary Art, Universität Tromsø, Norwegen, und 2010 einen BFA der Alle School of Fine Arts and Design, Addis AbabaUniversity. Seine Arbeiten wurden in Einzel- und Gruppenausstellungen, u.a. ARoS Museum, Aarhus (2021), Para Site, Hongkong (2021), Kunsthall Oslo (2019),  Modern Art Museum, Addis Abeba (2018), TiwaniContemporary Art Gallery, London (2018), und Hamburger Bahnhof, Berlin (2017) präsentiert. Robel Temesgen ist seit über zehn Jahren Dozent an der Alle School of Fine Arts und lebt zwischen Oslo und Addis Abeba.

Robel Temesgens Bilder und Arbeiten auf Papier entführen in Räume, die von spiritueller Bedeutung durchdrungen sind. Nach umfangreichen Recherchen in Äthiopien bemüht er sich, durch einen phänomenologischen Ansatz die gelebte Erfahrung von Landschaft im Kontext des äthiopischen Glaubens des Adbar und der damit verbundenen Rituale darzustellen. Im Amharischen bezieht sich der Begriff adbar auf die Verkörperung von Schutzgeistern in verschiedenen Elementen der natürlichen Landschaft, wie Seen, Bergen, Felsen oder Bäumen. Der Künstler wuchs in Dessie im Nordosten Äthiopiens auf, wo adbar weit verbreitet ist. Die Werke zeigen schimmernde, phantastische Landschaften in einem charakteristisch symbolischen, lyrischen Stil und sind teilweise über fünf Meter lang. Von der Decke hängend und als schwebende Papierrollen präsentiert, die teilweise den Boden bedecken, erinnert ihr Erscheinungsbild an äthiopische Heilrollen. Die Bilder besitzen eine Leuchtkraft, die durch die Verwendung von Emaille, Sprühfarbe und Acryl auf hochglänzendem Papier erreicht wird. Sie zeigen Wasser, Land und Luft in verschiedenen Zuständen der Verschmelzung und Verwandlung – turbulent oder ruhig, in ein surreales, schillerndes Licht getaucht. 

Zur Ausstellung erscheint ein Katalog.

KINDERGEBURTSTAG

Der schönste Tag im Jahr

verdient einen außergewöhnlichen Ort und ein besonderes Programm!
Kleine und größere Kinder können ihren Geburtstag in der Kunsthalle Lingen feiern.
Gern kann auch Kuchen und Getränke für eine Stärkung mitgebracht werden.

Führung durch die Ausstellung(en) und anschließende Aktion in der Aktionsgalerie der Kunsthalle Lingen

Dauer:       2 Stunden
Kosten:     75 Euro  / bis 10 Kinder / jedes weitere Kind 7,50 Euro

Es können maximal 12 Kinder teilnehmen!

Kunsthalle Lingen / Tel. 0591-59995

Wir danken für die großzügige Unterstützung:

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

VGH Stiftung

Stadt Lingen (Ems)

Landkreis Emsland

Stiftung Heinrich Kampmann