Unboxing: „Kunst Bewegen“ 

Konzept-Labor-Performance 

Freitag, 9. Januar und Samstag, 10. Januar 2026

Abschlussjahrgang Theaterpädagogik B.A. des Instituts für Theaterpädagogik der HS Osnabrück in Kooperation mit der Kunsthalle Lingen

Der Mensch muss sich bewegen, um etwas zu verändern – so ließe sich das Credo des diesjährigen Laborfestivals “Unboxing: Kunst Bewegen”, zusammenfassen: In einer Kooperation mit der Kunsthalle Lingen laden die Studierenden des Abschlussjahrgangs des Instituts für Theaterpädagogik ein, sich von der Kunst bewegen zu lassen, aber auch Kunst in Bewegung zu bringen. 

Die Ausstellung der Kunsthalle, „Harry Kramer und seine Zeit“, dient als Ausgangspunkt, um in Performances, Laboren, Vermittlungs- und Diskursformaten, Filmen und Artist Talks die Themen der Avantgarden der Nachkriegszeit in die Gegenwart zu überführen: Wie wurden Ansätze wie kinetische Kunst und Konzeptkunst, die Auseinandersetzung mit Mensch/ Maschine, Zeit und Technik, sowie der Wunsch zur Partizipation der Betrachter:innen in der zeitgenössischen Kunst weitergeführt? 

In Workshops und Showings zeigen internationale Künstler:innen und Studierende des Instituts für Theaterpädagogik (ITP) ihre Arbeit – zwischen Kunstobjekten und Körperlichkeit. Eröffnet wird mit einer Filmvorführung von selten gezeigten Filmen von Harry Kramer. Zur Finnisage wird zu einem Konzeptdinner geladen, das daran erinnert, dass ästhetische Erfahrung alle Sinne bewegt. 

Liebe Mitglieder des Kunstvereins Lingen, liebe Kunstinteressierte,

das gesamte Programm von „Unboxing: Kunst Bewegen“ ist öffentlich. Eine Anmeldung für die einzelnen Programmpunkte im Vorhinein ist nicht nötig. Einzige Ausnahmen: Die Workshops am Samstag, 10.01.26, sind ausschließlich für die Studierenden und Absolvent:innen des Instituts für Theaterpädagogik geöffnet.

Am Samstag beginnt das für alle Menschen offene Programm um 15.30 Uhr. Bitte beachten Sie, dass für das Konzept-Dinner am Samstagabend eine vorherige Anmeldung bei uns nötig ist. Mehr Informationen finden Sie im Programm unter diesem link: Unboxing Festival

Die Teilnahme an allen Programmpunkten ist kostenfrei, für die Teilnahme am Konzept-Dinner “Dein persönlicher Gang” fällt ein Betrag in Höhe von 15,00 Euro für das Essen (vegane/ vegetarische Speisen erhältlich) an.

Anmeldung ab 12. Dezember 2025: 

Für die Teilnahme am Konzept-Dinner “Dein persönlicher Gang” ist eine vorherige Anmeldung nötig. Hierzu sollte eine formlose Mail mit Kontaktdaten (Name, Mail, Telefon) und der gewünschten Personenzahl an folgende Mailadresse gesendet werden: info@kunsthallelingen.de (ACHTUNG: Beim Dinner gibt es eine begrenzte Platzanzahl!) 

Alle weiteren, öffentlichen Programmpunkte können ohne Voranmeldung besucht werden. Da die Platzzahl begrenzt ist, empfehlen wir ein frühzeitiges Erscheinen (max. 30 min vor Beginn eines Programmpunktes). 

Veranstaltungsorte und Anreise 

“Unboxing: Kunst bewegen” wird in der Kunsthalle Lingen sowie im Institut für Theaterpädagogik der HS Osnabrück stattfinden: 

Kunsthalle Lingen, Kaiserstraße 10a, 49809 Lingen (Ems) 

HS Osnabrück, Institut für Theaterpädagogik, Burgtheater, Baccumer Straße 3, 49808 Lingen (Ems) 

Opernfahrten 2025 / 2026

Als Mitglied des Kunstverein Lingen erhalten Sie Vergünstigungen und Einladungen zu den Opernfahrten automatisch zugesandt.

Verdi: Nabucco (Duisburg) Samstag 15.11.25, 19:30 Uhr – AUSGEBUCHT

Zwei Völker befinden sich im barbarischen Klammergriff des Kriegs, nachdem Nabucco mit seinen Truppen Jerusalem überfallen hat. Der babylonische Herrscher und Zaccaria, der Anführer der Hebräer, weichen in diesem tiefgreifenden Konflikt keinen Zentimeter von ihren konträren Standpunkten ab, während der Alltag des Kriegs immerzu neues Leid zulasten beider Völker bringt. Auch vor den eigenen Familien macht der scheinbar aussichtslose Konflikt nicht Halt: Zaccaria hält Nabuccos Lieblingstochter Fenena als Geisel, während diese längst aus Liebe zu Ismaele die Seite gewechselt hat und unter dem verfeindeten Volk lebt. Nabuccos andere Tochter Abigaille neidet ihrer Schwester das Glück und ihrem Vater den Thron und schmiedet verhängnisvolle Pläne… Giuseppe Verdi bereitet in seiner Erzählung alttestamentarischen Geschehens dem Chor die große Bühne. Das Kollektiv gibt hier mit unvergleichlicher dramatischer Wucht den Ton an – für die Hoffnung, für den Zusammenhalt und für die Menschlichkeit.

Bei diesem Stück werden im 1. Akt und 2. Akt (vor der Pause) Stroboskop-Effekte eingesetzt. Wir weisen Sie darauf hin, dass bestimmte Blitzfrequenzen bei epilepsiegefährdeten Personen einen Anfall auslösen könnten.

Puccini: Turandot (Dortmund) Samstag, 31.01.26, 19:30 Uhr

Die chinesische Prinzessin Turandot hat ein grausames Gesetz erlassen: Nur wer drei Rätsel lösen kann, darf sie heiraten – anderenfalls wartet der Henker. Die Schönheit und Stärke Turandots paralysieren nicht nur zahlreiche Edelmänner, sondern das ganze Volk. Auch Calàf, ein unbekannter Prinz, stellt sich mutig der Prüfung der männermordenden Schönen und besteht sie. Aber Turandot verweigert sich ihm, da sie sich dem Fremden nicht ausliefern will. Calàf stellt ihr nun seinerseits das Rätsel um seinen Namen und bietet als Preis für die Lösung das eigene Leben. Muss der Prinz am Ende freiwillig in den Tod gehen oder kann er das unnahbare Herz Turandots erobern?

Giacomo Puccinis unvollendetes Meisterwerk nach einem Märchen von Carlo Gozzi, das im Jahr 2026 seinen 100. Geburtstag feiert, ist zu einer der beliebtesten Opern der Welt geworden. 

Puccini: La Fanciulla del West  (Das Mädchen aus dem Goldenen Westen)

(Essen) Samstag, 28.03.26, 19:00 Uhr

Goldfieber trifft auf Liebesintrige: Im Saloon „Polka“ versammeln sich die Goldgräber und Minnie ist, neben dem Gold, ihr größter Schatz. Als Dick Johnson in ihrem Leben auftaucht, verliebt sie sich sofort in ihn, ohne seine Identität zu kennen: Es handelt sich um den Dieb Ramerrez, der mit seiner Bande das von Minnie bewachte Gold rauben will. Trotzdem ist sie bereit, Johnson bei Gefahr zu beschützen. Ihre Zuneigung weckt die Eifersucht des Sheriffs Rance, der auch um Minnie wirbt. In einem Pokerspiel soll das Schicksal Johnsons entschieden werden …

Nach Vollendung seiner „Butterfly“ war Puccini auf der Suche nach „etwas Neuem, Bewegendem und nie Gesehenem“. Mit „Fanciulla“, deren Geschichte auf den Höhepunkt des Goldrausches in Kalifornien der 1850er Jahre zurückgeht, gelang es ihm tatsächlich etwas Neues zu kreieren: die allererste „Wildwestoper“ der Musikgeschichte, in der amerikanische Idiome, Ragtime und Jazz mit der unverwechselbaren Musiksprache Puccinis kombiniert werden.