BarDo mit Präsentation der Jahresgaben des Kunstverein Lingen e.V. 2026/27 von den Künstlern Frank Siebert und Ansgar Silies – Donnerstag, 01. Oktober 2026 ab 18 Uhr

Am Donnerstag, 01. Oktober 2026 öffnet um 18 Uhr die Bar der Kunsthalle. Um 18.30 Uhr führt Meike Behm im Rahmen von „Durch die Ausstellung mit …“ im Gespräch mit einem Überraschungsgast. Um 20 Uhr werden die Jahresgaben des Kunstverein Lingen e.V., gefertigt von den Künstlern Frank Siebert und Ansgar Silies, feierlich eröffnet und können ab dann bis zum 10. Januar 2027 zu Preisen unter dem gängigen Marktpreis erworben werden. Um 21 Uhr führt Meike Behm auf Anfrage erneut durch die Ausstellung von Ishmat Habib.

Musik, Drinks und Häppchen runden den Abend ab.

Der Eintritt ist frei.

BarDo mit Ideen-Büro der Kunstschule Lingen – Donnerstag, 05. November 2026 ab 18 Uhr

Am 05. November 2026 führt Meike Behm um 18.30 und um 21.00 Uhr durch die Ausstellung von Ishmat Habib. An diesem Abend öffnet von 18 bis 21 Uhr das von den Dozentinnen der Kunstschule Lingen Kinga Röder de Jong und Silvia Windoffer konzipierte und geleitete „Ideen-Büro“ seine Türen als Gast dieses Abends.

Inhaltlich setzt dieses besondere Büro an der Frage „Wie wollen wir leben? an, dem gleichlautenden Titel eines Projekts der Kunstschule Lingen. Das Ideen-Büro ist ein Ort zum Mitdenken, Austauschen und Inspirieren. Hier können Menschen jeden Alters Ideen, Wünsche und Visionen für eine lebenswerte Zukunft einbringen. Jede Idee wird gesammelt und archiviert – und bildet eine Anregung für kreative Projekte, philosophische Gespräche oder dient einfach als Impuls, gemeinsam weiterzudenken. Anspruch dieses Büros ist es, einen Raum zu schaffen, in dem Begegnungen entstehen, unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und neue Gedanken wachsen. Ob Vision oder Alltagsidee – jede Idee ist willkommen.

Musik, Drinks und Häppchen runden den Abend ab.

Der Eintritt ist frei.

Junge Virtuos:innen – Sonntag, 08. November 2026 um 18 Uhr

Sonja Kowollik, Klavier

„So souverän wie sympathisch ist der Auftritt Sonja Kowolliks, und ihr Spiel wirkt so unaufgesetzt-natürlich und reif, als sei die Musik ihr urwüchsig-primäres Medium der Kommunikation: unerschöpfliches Ausdrucksmittel und Anrede, Herzenssprache, offen und direkt, immer diskret und nobel. Selbstverständlich verfügt die Pianistin über immenses technisches Können. Ihr Klang ist klar und transparent, ihre Phrasierung bezogen auf das jeweilige musikalische Ganze. Dabei ist ihr Gefühl für Rhythmus und Harmonie durch das 21. Jahrhundert geprägt. Aus ihm heraus setzt sie die stilistischen Unterschiede der Werke, die sie in ihr schon breites Repertoire aufgenommen hat, intelligent und hochmusikalisch um und gestaltet ihre Musik in ihrer persönlichen Sprache. Diese kommt an, begeistert und bezwingt. Vorbehaltlos nehmen Sonja Kowolliks Ausstrahlung und Intensität für sie ein und ziehen die Hörenden magisch in ihr leidenschaftliches Spiel hinein.“ Dieses Zitat von GWK-Geschäftsführerin Dr. Susanne Schulte aus der Laudatio zum GWK-Preis für Musik, den Sonja Kowollik 2021 erhielt, macht neugierig auf den Abend mit dieser herausragenden jungen und virtuos spielenden Pianistin Sonja Kowollik. Auf dem Programm stehen Kompositionen von u.a. Joseph Haydn, Robert Schumann und Claude Debussy.

Karten im Vorverkauf und an der Abendkasse der Kunsthalle: 22 Euro / 19 Euro für Mitglieder des Kunstverein Lingen

Dozent:innen und Schüler:innen der Musikschule des Emslandes frei!

Echos. Eine Begegnung von Kunst und Tanz – Dienstag, 24. November 2026 und Donnerstag, 07. Januar 2027 jeweils um 19 Uhr

Mit Leo Marielle Amsbeck, Katrin Banse und Melanie López López

Mit „Echos. Eine Begegnung von Kunst und Tanz“ bringt die Kunsthalle Lingen gemeinsam mit dem Netzwerk TanzXchange Münster bildende Kunst und zeitgenössischen Tanz in einen unmittelbaren Dialog. Im Rahmen der Ausstellung „Codex“ des Lingener Kunstpreisträgers 2026, Ishmat Habib, reagieren die Tänzer:innen Leo Marielle Amsbeck, Katrin Banse und Melanie López López mit Tanz auf die farbintensiven, von Natur und Spiritualität geprägten Werke von Ishmat Habib. Die Kunst verlässt dabei die Wände und wird durch Bewegung, Körper und die direkte Begegnung zwischen Tänzer:innen und Publikum sinnlich und kinästhetisch erfahrbar.

Eintritt 10 Euro, 8 Euro für Mitglieder des Kunstverein Lingen

Die Bar ist ab 18 Uhr geöffnet.

Opernfahrten 2025 / 2026

Als Mitglied des Kunstverein Lingen erhalten Sie Vergünstigungen und Einladungen zu den Opernfahrten automatisch zugesandt.

Verdi: Nabucco (Duisburg) Samstag 15.11.25, 19:30 Uhr – AUSGEBUCHT

Zwei Völker befinden sich im barbarischen Klammergriff des Kriegs, nachdem Nabucco mit seinen Truppen Jerusalem überfallen hat. Der babylonische Herrscher und Zaccaria, der Anführer der Hebräer, weichen in diesem tiefgreifenden Konflikt keinen Zentimeter von ihren konträren Standpunkten ab, während der Alltag des Kriegs immerzu neues Leid zulasten beider Völker bringt. Auch vor den eigenen Familien macht der scheinbar aussichtslose Konflikt nicht Halt: Zaccaria hält Nabuccos Lieblingstochter Fenena als Geisel, während diese längst aus Liebe zu Ismaele die Seite gewechselt hat und unter dem verfeindeten Volk lebt. Nabuccos andere Tochter Abigaille neidet ihrer Schwester das Glück und ihrem Vater den Thron und schmiedet verhängnisvolle Pläne… Giuseppe Verdi bereitet in seiner Erzählung alttestamentarischen Geschehens dem Chor die große Bühne. Das Kollektiv gibt hier mit unvergleichlicher dramatischer Wucht den Ton an – für die Hoffnung, für den Zusammenhalt und für die Menschlichkeit.

Bei diesem Stück werden im 1. Akt und 2. Akt (vor der Pause) Stroboskop-Effekte eingesetzt. Wir weisen Sie darauf hin, dass bestimmte Blitzfrequenzen bei epilepsiegefährdeten Personen einen Anfall auslösen könnten.

Puccini: Turandot (Dortmund) Samstag, 31.01.26, 19:30 Uhr

Die chinesische Prinzessin Turandot hat ein grausames Gesetz erlassen: Nur wer drei Rätsel lösen kann, darf sie heiraten – anderenfalls wartet der Henker. Die Schönheit und Stärke Turandots paralysieren nicht nur zahlreiche Edelmänner, sondern das ganze Volk. Auch Calàf, ein unbekannter Prinz, stellt sich mutig der Prüfung der männermordenden Schönen und besteht sie. Aber Turandot verweigert sich ihm, da sie sich dem Fremden nicht ausliefern will. Calàf stellt ihr nun seinerseits das Rätsel um seinen Namen und bietet als Preis für die Lösung das eigene Leben. Muss der Prinz am Ende freiwillig in den Tod gehen oder kann er das unnahbare Herz Turandots erobern?

Giacomo Puccinis unvollendetes Meisterwerk nach einem Märchen von Carlo Gozzi, das im Jahr 2026 seinen 100. Geburtstag feiert, ist zu einer der beliebtesten Opern der Welt geworden. 

Puccini: La Fanciulla del West  (Das Mädchen aus dem Goldenen Westen)

(Essen) Samstag, 28.03.26, 19:00 Uhr

Goldfieber trifft auf Liebesintrige: Im Saloon „Polka“ versammeln sich die Goldgräber und Minnie ist, neben dem Gold, ihr größter Schatz. Als Dick Johnson in ihrem Leben auftaucht, verliebt sie sich sofort in ihn, ohne seine Identität zu kennen: Es handelt sich um den Dieb Ramerrez, der mit seiner Bande das von Minnie bewachte Gold rauben will. Trotzdem ist sie bereit, Johnson bei Gefahr zu beschützen. Ihre Zuneigung weckt die Eifersucht des Sheriffs Rance, der auch um Minnie wirbt. In einem Pokerspiel soll das Schicksal Johnsons entschieden werden …

Nach Vollendung seiner „Butterfly“ war Puccini auf der Suche nach „etwas Neuem, Bewegendem und nie Gesehenem“. Mit „Fanciulla“, deren Geschichte auf den Höhepunkt des Goldrausches in Kalifornien der 1850er Jahre zurückgeht, gelang es ihm tatsächlich etwas Neues zu kreieren: die allererste „Wildwestoper“ der Musikgeschichte, in der amerikanische Idiome, Ragtime und Jazz mit der unverwechselbaren Musiksprache Puccinis kombiniert werden.