Eröffnung am Freitag, 10. April 2026 um 19 Uhr
Der niedersächsische Künstler Daniel Laufer (geb. 1975 in Hannover, lebt in Berlin) zeigt unter dem Titel „Zeitfragmente“ eine Einzelausstellung mit raumgreifenden Filminstallationen. Im Rahmen einer eigens für die Ausstellung entstehenden Innenarchitektur werden die Filme und Installationen mit den Titeln „Mac Guffin of a Daydream“ von 2025, „The Geometry Of Hope“ von 2022, „Timeline“ aus dem Jahr 2019, „Colour Memory“ von 2016 und „Train Of Thought“, entstanden 2015, präsentiert. Jeder Film wird in Originalsprache mit deutschen Untertiteln gezeigt und durch Requisiten wie beispielsweise Tische, Sofas oder Bilder sowie durch Storyboards installativ im Raum inszeniert, so dass die Betrachter:innen sowohl die einzelnen Filme sehen als auch die Szenerie in denen sie spielen, leiblich erfahren können. Der Titel der Ausstellung „Zeitfragmente“ verweist auf das Prinzip, das allen gezeigten Arbeiten zugrunde liegt: Die Filme sind bildhauerische Fragmente aus Zeit – geformt durch Schnitte, Verschiebungen und Pausen. In ihnen entsteht eine Stimmung, in der Raum und Zeit nicht mehr nahtlos ineinandergreifen. Szenen werden fragmentarisch zueinander in Beziehung gesetzt, Requisiten wirken wie aus unterschiedlichen Wirklichkeiten herausgelöst und folgen dabei einer eigenen, inneren Logik. So wird Zeit nicht einfach erzählt, sondern geschichtet, modelliert und in Bewegung gehalten. Daniel Laufer studierte von 1998 bis 2005 an der Hochschule für Bildende Künste Braunschweig u.a. bei Marina Abramovic, Birgit Hein und Walter Dahn. Er präsentierte seine künstlerische Arbeit in Einzelausstellungen u.a. im Kunstverein Harburger Bahnhof in Hamburg-Harburg, in der Galerie KM in Berlin, im Artists Space in New York und in der Galerie Dependance in Brüss Er nahm an Gruppenausstellungen teil in den Jüdischen Museen in Berlin und Frankfurt am Main, im Kunstverein Hannover, im Kunstmuseum Bonn, im KW Institute for Contemporary Art in Berlin und in der Transmission Gallery in Glasgow. Die Ausstellung entsteht in Kooperation mit dem Raum für zeitgenössische Kunst RIB in Rotterdam. Dort findet sie vom 18. April bis Juni 2026 statt.

