Martin Eder – Die kalte Kraft

In der Lingener Kunsthalle ist ab dem 15. August einer der zur Zeit am meisten diskutierten Maler der jüngeren Generation zu sehen. Seine Ausstellung wird um 11.30 Uhr durch Marleen Oberthür, 1. Vorsitzende des Kunstvereins eröffnet. Eine Einführung in das Werk gibt der Leiter der Kunsthalle, Heiner Schepers. Der Künstler wird bei der Eröffnung anwesend sein. Martin Eder, geboren 1968, ist ein außergewöhnlicher Maler. In seinem bisherigen Werk spielen aber auch Installation, Skulptur, Film und Performance eine herausragende Rolle. In der Lingener Kunsthalle gibt er mit vielen neuen Arbeiten einen umfangreichen Einblick in sein aktuelles Werk.

Schönheit und Morbidität sind in seinen Arbeiten eng miteinander verbunden. Vor allem Eders leuchtende Aquarelle haben die verträumt romantische Ästhetik des Mediums abgelegt. In ihnen herrscht die schnelllebige, mediengesättigte Realität von 30-Sekunden-Werbespots und einer urbanen Wirklichkeit des 21. Jahrhunderts – fragmentierte Erinnerungen, Fernsehbilder und Songs, die vor allem durch ihren kommerziellen Kontext vermittelt werden.

Eines seiner unverwechselbaren „Markenzeichen“ sind mit sicherer Hand gemalte, farbenfreudige, unschuldige Porträts von Katzen und Hunden – und von schönen Frauen. Dabei erwecken deren Schönheit und ihr nicht sofort durchscheinender ängstlicher existentialistischer Kern auch ein Gefühl des Morbiden. Eder bringt diesen Kern ans Licht, indem er die Popkultur des Grusels zitiert, die von süßen, kitschigen Gesichtern zehrt – Fassaden des blanken Horror vacui – die über eine darunter lauernde furchtbare Leere hinwegtäuschen.

Ein anderes sind seine Installationen, in denen er Skulptur, Malerei und oft auch Performance verbindet. In ihnen spürt er der Realität einer Gegenwart nach, die sich für viele Zeitgenossen weitgehend im „Erleben“ aus Medien speist; „Realität“ mediengerecht aufbereitet, in leicht konsumierbaren Häppchen gereicht, das Grauen der realen Nachrichten zwischen die Ästhetik der Werbung und der sie begleitenden banalen Serien gepackt. Martin Eder konfrontiert den Betrachter in seinen Arbeiten aus unmittelbarer Nähe mit dieser Medienrealität – und mit dem ihm eigentlich Wichtigen – dem Reich der Erinnerung, der Melancholie und des Vergehens. Mit kalter Kraft nutzt er eine Ästhetik, die glitzernde Verführung mit horrorfilmhafter Theatralik vereint, um ein System aus künstlichen Werten und eine damit einhergehende Welt des Verlustes zu beschreiben.

„Er ist (dabei) kein politisch oder systemkritisch motivierter, geschweige denn aus solch einer Position heraus agierender Künstler, sondern ein Kind seiner Zeit, das die in ihr vorherrschenden ästhetischen Kategorien als Chiffren des eigenen Lebensgefühls empfindet und sie als künstlerische Werk- und Spielzeuge einsetzt. Das klare Bewusstsein des nahenden Verfallsdatums dieser Kategorien, deren Ablösung durch ständig neue in immer schneller sich abwechselnden Zeitabständen droht, ist ihm dabei jederzeit präsent. Forever isn’t very long (Titel der Installation, auf die sich dieses Zitat bezog). Vielleicht verhält sich Eders Kunst gerade deshalb so zu ihnen, als hätte sie selbst keine Zeit mehr zu verlieren, als hätte sie noch nie welche zu verlieren gehabt. Es ist nicht zuletzt dieser kreative Wiederspruch aus Faszination und Paraphrase, aus dem sich seine Arbeit weitgehend speist,“ schreibt Thomas Elsen im Katalog „The Return of the Anti-Soft“.

Jagoda Bednarsky

drift bottle 1, 2015
Aquarell, Inkjetprint, Filzstift, UV-Lack auf Büttenpapier
29 × 20,5 cm
Signiert, betitelt und datiert

€ 500,- (ohne Rahmen)

Im Bereich des Mediums Malerei sind die Bilder von Jagoda Bednarsky sowohl formal als auch inhaltlich zwischen technisch-reproduzierender Abbildung und freier künstlerischer Aneignung angelegt. Ihre visuellen Darstellungsmittel wechseln von fotografischer Abbildung über drucktechnische Verfahren bis hin zu abstrakt-gestischer Malerei. Im Mittelpunkt stehen dabei optische Darstellungstechniken wie perspektivische Spiegelung, serielle Wiederholung, netzartige Rasterung – alles wird aber immer wieder durch freie gestische Malerei, zufälligen Farbauftrag und individuelle Gestaltung gebrochen.
Jagoda Bednarskys Jahresgaben bestehen teilweise aus einer Serie von vier Unikaten mit dem Titel „drift bottle 1,2,3,4“. Hier steht das Spiel mit der Drehung einer Flasche im Mittelpunkt, sie erscheint auf jeweils einem anderen Grund und somit immer auf einer anderen Welle zu schwimmen. Ebenso fertigte die Künstlerin drei Unikate mit dem Titel „drift draft 1,2,3“ – sie beeindrucken durch ihre jeweils farblich und motivisch individuelle Komposition und Farbigkeit und eröffnen vielfältige Assoziationsfelder.
Ausstellungen (Auswahl)

2015 Synopsism, Nassauischer Kunstverein Wiesbaden (E)
MONO-CHROMO-HORO-SKOP,Kunsthalle Lingen, (E)
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München (G)

2014 Pashmina, MMK Zollamt, Frankfurt am Main (G).
Kunstverein zu Assenheim e.V., Niddatal-Assenheim (E)

2013 The Comfort of Strangers (mit Felix Kultau), Ginerva Gambino, Köln (E)
Daisy Chain, temporärer Ausstellungsraum Beethovenstraße. Köln (G)

2012 PRISMISM, 1822-Forum, Frankfurt am Main (E)
Auch wenn dir der tiefere Sinn verborgen bleibt, folge meinen Anweisungen, Stiftung Opelvillen
(Schleuse), Rüsselsheim (E)

2011 Diamond Tipped Tools, ONO-Gallery, Oslo (E)
Art In The Office, Ausstellung im Rahmen der Dublin Contemporary, Dublin (G)

Jagoda Bednarsky

drift bottle 2, 2015
Aquarell, Inkjetprint, Filzstift, UV-Lack auf Büttenpapier
29 × 20,5 cm
Signiert, betitelt und datiert

€ 500,- (ohne Rahmen)

Im Bereich des Mediums Malerei sind die Bilder von Jagoda Bednarsky sowohl formal als auch inhaltlich zwischen technisch-reproduzierender Abbildung und freier künstlerischer Aneignung angelegt. Ihre visuellen Darstellungsmittel wechseln von fotografischer Abbildung über drucktechnische Verfahren bis hin zu abstrakt-gestischer Malerei. Im Mittelpunkt stehen dabei optische Darstellungstechniken wie perspektivische Spiegelung, serielle Wiederholung, netzartige Rasterung – alles wird aber immer wieder durch freie gestische Malerei, zufälligen Farbauftrag und individuelle Gestaltung gebrochen.
Jagoda Bednarskys Jahresgaben bestehen teilweise aus einer Serie von vier Unikaten mit dem Titel „drift bottle 1,2,3,4“. Hier steht das Spiel mit der Drehung einer Flasche im Mittelpunkt, sie erscheint auf jeweils einem anderen Grund und somit immer auf einer anderen Welle zu schwimmen. Ebenso fertigte die Künstlerin drei Unikate mit dem Titel „drift draft 1,2,3“ – sie beeindrucken durch ihre jeweils farblich und motivisch individuelle Komposition und Farbigkeit und eröffnen vielfältige Assoziationsfelder.
Ausstellungen (Auswahl)

2015 Synopsism, Nassauischer Kunstverein Wiesbaden (E)
MONO-CHROMO-HORO-SKOP,Kunsthalle Lingen, (E)
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München (G)

2014 Pashmina, MMK Zollamt, Frankfurt am Main (G).
Kunstverein zu Assenheim e.V., Niddatal-Assenheim (E)

2013 The Comfort of Strangers (mit Felix Kultau), Ginerva Gambino, Köln (E)
Daisy Chain, temporärer Ausstellungsraum Beethovenstraße. Köln (G)

2012 PRISMISM, 1822-Forum, Frankfurt am Main (E)
Auch wenn dir der tiefere Sinn verborgen bleibt, folge meinen Anweisungen, Stiftung Opelvillen
(Schleuse), Rüsselsheim (E)

2011 Diamond Tipped Tools, ONO-Gallery, Oslo (E)
Art In The Office, Ausstellung im Rahmen der Dublin Contemporary, Dublin (G)

Jagoda Bednarsky

drift draft 2, 2015
Aquarell, UV-Lack auf Büttenpapier
26 × 18 cm
Signiert, betitelt und datiert

€ 500,- (ohne Rahmen)

Im Bereich des Mediums Malerei sind die Bilder von Jagoda Bednarsky sowohl formal als auch inhaltlich zwischen technisch-reproduzierender Abbildung und freier künstlerischer Aneignung angelegt. Ihre visuellen Darstellungsmittel wechseln von fotografischer Abbildung über drucktechnische Verfahren bis hin zu abstrakt-gestischer Malerei. Im Mittelpunkt stehen dabei optische Darstellungstechniken wie perspektivische Spiegelung, serielle Wiederholung, netzartige Rasterung – alles wird aber immer wieder durch freie gestische Malerei, zufälligen Farbauftrag und individuelle Gestaltung gebrochen.
Jagoda Bednarskys Jahresgaben bestehen teilweise aus einer Serie von vier Unikaten mit dem Titel „drift bottle 1,2,3,4“. Hier steht das Spiel mit der Drehung einer Flasche im Mittelpunkt, sie erscheint auf jeweils einem anderen Grund und somit immer auf einer anderen Welle zu schwimmen. Ebenso fertigte die Künstlerin drei Unikate mit dem Titel „drift draft 1,2,3“ – sie beeindrucken durch ihre jeweils farblich und motivisch individuelle Komposition und Farbigkeit und eröffnen vielfältige Assoziationsfelder.
Ausstellungen (Auswahl)

2015 Synopsism, Nassauischer Kunstverein Wiesbaden (E)
MONO-CHROMO-HORO-SKOP,Kunsthalle Lingen, (E)
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München (G)

2014 Pashmina, MMK Zollamt, Frankfurt am Main (G).
Kunstverein zu Assenheim e.V., Niddatal-Assenheim (E)

2013 The Comfort of Strangers (mit Felix Kultau), Ginerva Gambino, Köln (E)
Daisy Chain, temporärer Ausstellungsraum Beethovenstraße. Köln (G)

2012 PRISMISM, 1822-Forum, Frankfurt am Main (E)

Jagoda Bednarsky

drift bottle 4, 2015
Aquarell, Inkjetprint, Filzstift, UV-Lack auf Büttenpapier
29 × 20,5 cm
Signiert, betitelt und datiert

€ 500,- (ohne Rahmen)

Im Bereich des Mediums Malerei sind die Bilder von Jagoda Bednarsky sowohl formal als auch inhaltlich zwischen technisch-reproduzierender Abbildung und freier künstlerischer Aneignung angelegt. Ihre visuellen Darstellungsmittel wechseln von fotografischer Abbildung über drucktechnische Verfahren bis hin zu abstrakt-gestischer Malerei. Im Mittelpunkt stehen dabei optische Darstellungstechniken wie perspektivische Spiegelung, serielle Wiederholung, netzartige Rasterung – alles wird aber immer wieder durch freie gestische Malerei, zufälligen Farbauftrag und individuelle Gestaltung gebrochen.
Jagoda Bednarskys Jahresgaben bestehen teilweise aus einer Serie von vier Unikaten mit dem Titel „drift bottle 1,2,3,4“. Hier steht das Spiel mit der Drehung einer Flasche im Mittelpunkt, sie erscheint auf jeweils einem anderen Grund und somit immer auf einer anderen Welle zu schwimmen. Ebenso fertigte die Künstlerin drei Unikate mit dem Titel „drift draft 1,2,3“ – sie beeindrucken durch ihre jeweils farblich und motivisch individuelle Komposition und Farbigkeit und eröffnen vielfältige Assoziationsfelder.
Ausstellungen (Auswahl)

2015 Synopsism, Nassauischer Kunstverein Wiesbaden (E)
MONO-CHROMO-HORO-SKOP,Kunsthalle Lingen, (E)
Kunsthalle der Hypo-Kulturstiftung München (G)

2014 Pashmina, MMK Zollamt, Frankfurt am Main (G).
Kunstverein zu Assenheim e.V., Niddatal-Assenheim (E)

2013 The Comfort of Strangers (mit Felix Kultau), Ginerva Gambino, Köln (E)
Daisy Chain, temporärer Ausstellungsraum Beethovenstraße. Köln (G)

2012 PRISMISM, 1822-Forum, Frankfurt am Main (E)
Auch wenn dir der tiefere Sinn verborgen bleibt, folge meinen Anweisungen, Stiftung Opelvillen
(Schleuse), Rüsselsheim (E)

2011 Diamond Tipped Tools, ONO-Gallery, Oslo (E)
Art In The Office, Ausstellung im Rahmen der Dublin Contemporary, Dublin (G)

Roman Schramm

Figure and Eye, 2014
C-Print
30 x 24 cm
Auflage 10 +4 AP

€ 550 inkl. Rahmen und Zertifikat

 

Ausstellungen (Auswahl)

2016

Centro del imagen, Mexico City (G)

2015

Kunstwerke, Berlin (G)
Svetlana, New York (G)

2014

mc2gallery, Mailand (E)
Shaynaynay, Paris (G)

2013

Kunstverein Hildesheim (E)
Frutta Gallery, Rom (G)
Msueum für Konkrete Kunst, Ingolstadt (G)

2012

Museo Apparente mit Hella Gerlach, Neapel (E)
Kunsthaus Dresden „Salon Rähnitz“, Dresden (G)
“AYE dunkelblau – part two”, Künstlerhaus Stuttgart (G)

2011

Komplex / Studio, Berlin “Curryhose” (E)
Menschenbilder, Werke aus der Sammlung zeitgenössischer Kunst der Bundesrepublik Deutschland, Große Kunstschau Worpswede (G)
Charles de Jonghe Contemporary, Brüssel (G)

2010

Contemporary Art Museum, Frontroom mit Haris Epanimonda, St. Louis (E)
Die Fuge, Ritual in transfigured time, Köln; Center for Endless Progress, Berlin; La cueva de cristal, Buenos Aires; Portrait II, Buenos Aires

 

Alltägliche Gegenstände wie Turnschuhe oder Blätter werden in den Fotografien von Roman Schramm neu in Szene gesetzt, denn die dargestellten Objekte werden nicht auf ihre gebräuchliche Funktion hin untersucht, sondern als Dinge unterschiedlicher Formen und Farben vermittelt. Einem Maler ähnlich, werden die Fotografien in Bezug auf Motiv, Farbe und Komposition erstellt. Es entstehen Bilder von großer Eigenständigkeit, die nicht selten surreal wirken.
Roman Schramms Jahresgabe stammt aus seiner Serie mit dem Titel „Satellite City“ – einzelne Motive charakterisiert oft eine an einen Traum erinnernde Wirkung. Im Mittelpunkt der Fotografie steht das Motiv eines rosafarbenen Blattes vor schwarzem Hintergrund, neben dem oben rechts ein weißer Kreis erscheint, ein abstrahiertes Auge. Als Scharnier zwischen Innen und Außenwelt korrespondiert es mit dem Element des Bildes im Bild und somit werden Reflektion und Repräsentation gleichermaßen berührt.

 

 

Shannon Bool

Sidewinder, 2015

Fine Art Print und Gouache auf Barytpapier
13cm x 21cm
4 Unikate + 1 AP
signiert, datiert, exklusiv für den Kunstverein

€ 800,- (ohne Rahmen)

 

Shannon Bool vermischt in ihren Arbeiten Popkultur und Kunstgeschichte, sie verknüpft traditionelle Bildwelten mit aktuellen Inhalten. In Zeichnungen, Collagen, Fotogrammen, Wandzeichnungen und architektonischen Interventionen beschäftigt sie sich mit verschiedenen Repräsentationssystemen der Kunstgeschichte. Die Auseinandersetzung mit dem Ornament spielt eine wichtige und wiederkehrende Rolle im Werk der Künstlerin. Ornamentale Elemente sind in ihren Werken, wie auch in ihren Jahresgaben, keine Verzierung oder Dekoration, sondern deuten eine weitere Verständnis- und Wahrnehmungsebene an. Das in jeder Jahresgabe verschieden farbige Muster des Kleides der im Profil gegebenen Frau wirkt denn auch weniger als verzierendes Element als vielmehr wie ein Spiegel der Seele, der in unterschiedlichen Nuancen erscheint.

 

Ausstellungen (Auswahl)
2015
„The Flight of the Medici Mamluk“, Contemporary Art Gallery Vancouver (E)
„Reconstructions: Recent Photographs and Video from the Met Collection“, The Metropolitan Museum of Art, New York (G)
2014
Pavillon social, Lucca (E)
A Place Like This“, Klöntal Triennale, Kunsthaus Glarus (G)
2013
„Walk Like an Etruscan“, Daniel Faria Gallery, Toronto (E)
„The Fourth Wall Through The Third Eye“, Kadel Willborn, Düsseldorf (E)
Das Muster, das verbindet, Kunsthalle Lingen (G)
2012
„Made in Germany II“, Kunstverein Hannover; Sprengel Museum; kestnergesellschaft Hannover (G)
2011
„THE DISSOCIATIONS“, Peles Empire, London, UK
„The Inverted Harem II“, Bonner Kunstverein (in Kooperation mit der GAK Bremen), Bonn, GAK Bremen (G)
2010
CRAC Alsace, / Musée d´Art Moderne, Altkirch (E)

David Jablonowski

Ernte, Harvest, 2015

LED Panel, Spiegel, bedruckte Folie, Kornähre, Aluminium
30 x 30 x 20 cm
4 + 2 AP – Multiple mit Unikatcharakter
Zertifikat

€ 600,-

 

Ausstellungen (Auswahl)

2015 Hype Cycles, Kunsthalle Lingen (E)

2014 To Satisfy Algorithms / Still Life with Asparagus, Lüttgenmeijer, Berlin (E)
Living in the Material World: Materiality in Contemporary Art, Museen Haus Lange Haus Esters, Krefeld (G)

2013 Prosumer, Gemeentemuseum, Den Haag (E)
Tools and Orientations, BALTIC Centre for Contemporary Art, Gateshead (E)
Unstable Media, Martin van Zomeren, Amsterdam (G)

2012 Blue Greens, Westfälischer Kunstverein, Münster (E)
Design Column #3 Likes, Museum Boijmans Van Beuningen, Rotterdam (G)

2011 Many to Many (Stone Carving High Performance, Dallas Contemporary, Dallas (E)
The Global Contemporary: Art Worlds After 1989, ZKM Museum für Neue Kunst, Karlsruhe (G)

2010 Material Kontingenz, Stedelijk Museum Bureau Amsterdam, Amsterdam (E)
After Architects, Kunsthalle Basel, Basel (G)

 

Mit seinen skulpturalen Arrangements und filmischen Arbeiten untersucht David Jablonowski die Mechanismen von Kommunikation in der zeitgenössischen visuellen Kultur. Mithilfe von Skulpturen, Videos und Installationen legt er das Augenmerk auf die Entwicklung von Sprache als technisch reproduzierbarer Code und ästhetische Produktion bei der Vermittlung von Wissen und Informationen. Scheinbar konträr zu dieser Thematik steht dabei seine künstlerische Formensprache der Bildhauerei. In seinen skulpturalen Installationen setzt er auf überraschende Weise Volumina und Formen in Beziehung zueinander und konfrontiert die Flüchtigkeit smarter technologischer Oberflächen mit Materialität und sensuellen Erfahrungen wie Haptik, Geruch, Temperatur und Licht.
Seine Jahresgabe mit dem Titel „Ernte, Harvest“ besteht aus dem Symbol für die Ernte, der Kornähre in Korrespondenz mit Texten und Bildern auf Folie aus dem Internet. Teilweise zeigt sie das Bild von Pieter Brueghel mit dem Titel „Die Kornernte“ von 1565 oder enthält eine Karte, in der jede Farbe für die in jedem Land meistbesuchte Webseite symbolisiert. Dominant sind die beiden Konzerne Google und Facebook in den Farben Rot und Blau, die den Großteil der Karte bedecken, die wie eine alte Landkarte aus der Kolonialzeit gestaltet ist. Ein LED Panel und ein Spiegel verweisen auf die Diskrepanz zwischen High Tech und der Kornähre als taktil erfahrbarem Element.

 

 

Haus Forckenbeck zu Gast in der Kunsthalle Lingen (Aktionsgalerie)

Bewohner aus dem Haus Forckenbeck
(Stationäres Wohnen für suchterkrankte Menschen, Caritasverband Rheine)
stellen „Bilder nach Ton Schulten“ aus.

 

In der Aktionsgalerie der Kunsthalle Lingen werden vom 13. Februar bis 20. März 2016 Bilder präsentiert, die von Bewohnern des Hauses Forckenbeck in Rheine auf Anregung von Kompositionen des Künstlers Ton Schulten gestaltet wurden.
Das Haus Forckenbeck ist eine soziotherapeutische Einrichtung für suchtkranke Menschen. Aufgrund ihrer psychischen, psychosozialen und physischen Behinderung ist dieser Personenkreis häufig mit der eigenverantwortlichen, abstinenten Lebensführung überfordert. Zur Zielgruppe der Einrichtung gehören alkoholabhängige und medikamentenabhängige Menschen sowie Personen mit Doppeldiagnosen (Sucht und Psychose).

Das Haus – eine in den 20iger Jahren erbaute Villa – befindet sich in zentraler Lage von Rheine und besticht durch die behagliche Wohnatmosphäre der damaligen Zeit. Zum Angebot gehören 14 Wohnplätze im Haupthaus und sechs Wohnplätze im Dezentralen Stationären Wohnen. Durch die Hilfeform des Ambulanten Betreuten Wohnens in eigener Wohnung wird das Angebot vervollständigt.

Primäre Aufgabe der Einrichtung ist es, dem Bewohner den Schutz zu geben, den er selbst nicht oder nicht mehr für sich gewährleisten kann. Dies bezieht sich in erster Linie auf die Absicherung der Abstinenz, den Aufbau eines strukturierten Tages- und Wochenverlaufes, die soziale Einbindung und Förderung für eine berufliche Orientierung sowie die Förderung und Entwicklung eigenverantwortlicher, lebenspraktischer Handlungskompetenzen in suchtmittelfreier Umgebung. Wichtige Voraussetzung für die Stabilisierung und Gesundung ist dabei die Teilhabe am Gemeinschaftsleben.

Die Arbeit im Haus Forckenbeck basiert auf einem christlichen Menschenbild und einem ganzheitlichen, ressourcen- und lösungsorientierten Handeln. Die Mitarbeiter der Einrichtung verstehen sich als Wegbegleiter der Bewohner. Die stationäre Betreuung erfolgt personen-orientiert und orientiert sich am Hilfebedarf des Einzelnen. Hilfe zur Selbsthilfe steht hierbei im Vordergrund. Die wöchentlichen Aktivitäten der Ergotherapie in der Erlebnisfabrik geben dem Klienten die Möglichkeit, ihre Stärken wieder zu entdecken und diese weiter auszubauen. Kreative Betätigung ist, so glauben wir, geeignet, entscheidend dabei zu helfen, sowohl die Fähigkeit, Freude zu empfinden als auch das Selbstbewusstsein zu stärken und wieder aufzubauen.
Fähigkeiten, die lange verschüttet waren oder nie vorher geweckt wurden, treten plötzlich zu Tage und können in den verschiedenen Angeboten gefördert werden. Wichtig dabei ist auch das Erleben von Gemeinschaft; zur Gruppe dazu zu gehören, sich zu zeigen, sich untereinander zu unterstützen. Das alles soll dazu dienen das Selbstbewusstsein, den Glauben an das „Eigene Ich“ wieder herzustellen und zu verstärken.

Aktuelle Publikationen

Larissa Fassler – Building Worlds

Mit einem Text von Meike Behm – Deutsch/Englisch

Erschienen in der Dr. Cantz’schen Verlagsgesellschaft – ISBN 978-3-96912-245-7

20 Euro/ 17 Euro für Mitglieder

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Antonia Hirsch – Phenomenal Fracture

Mit einem Text von Meike Behm – Deutsch/Englisch

Erschienen in der Dr. Cantz’schen Verlagsgesellschaft – ISBN 978-3-96912-232-7

24 Euro/ 20 Euro für Mitglieder

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Cudelice Brazelton IV – Mortal Surface

Mit Texten von Ildikó Schwab, Natalia Sielewicz, Kwamé Sorrell und ein Gespräch zwischen Meike Behm und Cudelice Brazelton IV – Deutsch/Englisch

Erschienen in der Dr. Cantz’schen Verlagsgesellschaft – ISBN 978-3-96912-201-3

35 Euro/ 32 Euro für Mitglieder

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Christian Odzuck – CASA SENZA NOMA

Mit einem Text von Meike Behm

ISBN 978-3-9822471-8-2

15 Euro/ 13 Euro für Mitglieder

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Robel Temesgen

Faces of Stories

Mit Texten von Jan Verwoert, Robel Temesgen und Meike Behm

ISBN: 978-3-96436-079-3

2024 BOM DIA BOA TARDE BOA NOITE

25 Euro/ 22 Euro für Mitglieder


40 JAHRE KUNSTVEREIN LINGEN – 1983 BIS 2023

Publikation anlässlich des 40jährigen Jubiläums des Kunstvereins Lingen

Mit Texten von Evelyn Adam, Georg Aehling, Meike Behm, Marc-André Burgdorf, Sabine Fett, Christel Grunewaldt-Rohde, Anne Höltermann, Dieter Krone, Peter Leuschner, Stefan Lüddemann, Marleen Oberthür, Heinz Runde, Kristina Scepanski, Annette Sievers, Heiner Schepers  

ISBN 978-3-910246-12-6

25 Euro/ 20 Euro für Mitglieder


ALLE FARBEN FIXIEREN CHROMOSOMALE GLIEDER

Diana Barbosa Gil, Stano Filko, Ryan Gander, Ana Jotta, Matt Mullican, Johanna Odersky, Tillmann Terbuyken

Mit Texten von Pia-Marie Remmers und Meike Behm

ISBN: 978-3-910246-23-2

2023 Kunsthalle Lingen

15 Euro/ 12 Euro für Mitglieder

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Angela Fette

The Beauty of Capitalism

Mit Texten von Meike Behm, Angela Fette und Michael Hirsch

ISBN 978-3-910298-05-7

2023, Strzelecki Books, Köln

35 Euro/ 32 Euro für Mitglieder

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EAW

Larissa Fassler, Harry Kramer, Ulrike Kuschel, Christian Odzuck, Alexander Rischer, Bastian Wiels, Alexander Wolff

ISBN 978-3-910246-12-6

2022, 15 Euro / 13 Euro Mitglieder

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Heidi Specker

DAMME

Verlag Walther und Franz König, Köln

ISBN 978-3-7533-0199-0

2021, 20 Euro

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Altmann Kunst Monecke Wake

Ausstellungskatalog, 2021

60 Seiten/ Deutsch/Englisch

Edition Virgines

ISBN 978-3-948229-34-4

14 Euro/ 10 Euro für Mitglieder

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Helen Feifel
something else shapes
LINGENER KUNSTPREIS 2020
Deutsch/Englisch
64 Seiten
32 farbige Abbildungen
H 23 cm / B 31 cm
Softcover mit Steppstichheftung
978-3-946770-79-4
STRZELECKI Books
2021, 28 Euro


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Bettina von Arnim

die Cyborgs in der Kunsthalle Lingen und die Cyborgs in ihrem Garten

Kunstverein Lingen Kunsthalle

ISBN 978-3-933038-05-0

2020, 12 Euro, 10 Euro für Mitglieder

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Georgia Gardner Gray

Lingener Kunstpreis 2018

Kunsthalle Lingen/Mousse Publishing

ISBN 978-8-86749-382-1

2019, 25 Euro, 23 Euro für Mitglieder

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Éder Oliveira

Malerei – – oder die Fotografie

als Gewaltakt

Lingener Kunstpreis 2016

Kettler Verlag

ISBN 978-3-86206-704-6

2018, 18 Euro, 16 Euro für Mitglieder

Antje Majewski

DER APFEL

Eine Einführung.

(Immer und immer und immer wieder)

Kunsthalle Lingen

White Title Studio

ISBN 978-3-933038-04-3

2018, 10 Euro

Tomas Schmit

Bald ist wieder Schneckentreffen

Herausgeber

Meike Behm / Kunsthalle Lingen

Dr. Kai Kähler / Kunstverein Bremerhaven von 1886 e. V.

René Zechlin / Wilhelm-Hack-Museum Ludwigshafen

ISBN 978-3-943888-13-3

2017, 25 Euro / 22 Euro Mitglieder

Charlie Jeffery

I am a believer, I am often mistaken

Kunsthalle Lingen

ISBN 978-3-933038-03-6

2017, 10 Euro, 8 Euro Mitglieder Kunstverein

David Jablonowski

Hype Cycles

Kerber Verlag

ISBN 978-3-7356-0348-7

2017,  18 Euro / 16 Euro Mitglieder Kunstverein

Silke Schatz

„Hände hoch!“

Kunsthalle Lingen

Galerie der Stadt Backnang

Verlag: Kettler

ISBN 978-3-86206-632-2

2016, 19,80 Euro / 17 Euro Mitglieder Kunstverein

Sebstian Stöhrer

Helm, Heisenberg und Bube

P1280861

Kunsthalle Lingen

ISBN 978-3-933038-02-9

2016, 20 Euro / 18 Euro Mitglieder Kunstverein

Jagoda Bednarsky

MONO-CHROMO-HORO-SKOP/SYNOPSISM

Distanz_Cover_Jagoda_Bednarsky_215

DISTANZ Verlag

ISBN: 978-3-95476-146-3

2016, 34,90 Euro